Geschichte des Hinduismus

- Völker und Religionen wuchsen am Indus zusammen
Ein Inder entzündet ein Räucherstäbchen vor einer blauen Statue des Gottes Shiva mit Dreizack.
© Thomas Schmidt
Der Hindusimus hat sich aus den Religionen verschiedener Völker entwickelt. Seine Ursprünge reichen sehr weit in die Vergangenheit zurück.

Schon vor über 4.000 Jahren lebten am Fluss Indus Menschen in einer hoch entwickelten Kultur. So nennt man eine in ihrer Zeit sehr moderne Gesellschaft. Die damalige Kultur der Inder heißt Induskultur oder Harappakultur. Forscher vermuten, dass die Menschen dort damals schon den Hindu-Gott Shiva verehrten.

Ungefähr 1.750 Jahre vor Christi Geburt wanderte das Nomadenvolk der Arier von Nordwesten nach Indien ein. Sie beherrschten viele Jahrhunderte lang die indische Urbevölkerung. Durch das Zusammenwachsen dieser Völker und ihrer Religionen ist über lange Zeit der Hinduismus entstanden.

Hindus selbst bezeichnen ihre Religion als „Sanatana Dharma“. Das heißt „ewige Ordnung“. Diese Ordnung ist nicht von Menschen gemacht. Nach dem Glauben der Hindus ordnet sie alles, was ist: das Universum, die Natur, Menschen, Tiere und Pflanzen. Hindus glauben, dass das Wissen darüber schon zu Urzeiten von den Göttern den Weisen offenbart wurde. Die Hindus haben dieses Wissen bis heute überliefert. Für Hindus ist der Hinduismus eine ewige Religion.

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Hinduismus
Autoren  Christian Nettke, jb
 
Bildnachweise 

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